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Die Forschungsstation Hafelekar. Victor Franz Hess erforschte hier die kosmische Strahlung.

Nobelpreise für Forscher aus Innsbruck

Im 20. Jh. wuchs die Innsbrucker Universität stark und konnte sich als wichtiger Lehr- und Forschungsstandort in Mitteleuropa etablieren. Zwischen 1910 und 1918 arbeiteten gleich drei spätere Nobelpreisträger in Innsbruck, die hier auch ihre entscheidenden Arbeiten geschaffen haben: Fritz Pregl, Adolf Windaus und Hans Fischer. Alle drei lehrten angewandte medizinische Chemie und erhielten in den Jahren 1923, 1928 und 1930 den Nobelpreis für Chemie. Für die Entdeckung der kosmischen Strahlung wurde Victor Franz Hess im Jahre 1936 der Nobelpreis für Physik verliehen. Er erhielt diese Auszeichnung als einziger während seiner aktiven Zeit an der Universität Innsbruck. Mit dem Physiker Erwin Schrödinger lehrte ein weiterer Nobelpreisträger als Gastprofessor an der Innsbrucker Alma Mater. Nur knapp verfehlt haben diese Auszeichnung Erika Cremer mit ihrem Schüler Fritz Prior (1921-1996), der später vor allem als Politiker bekannt wurde.